Es war soweit, die Bienen, die Josef für Uta zur Familie Dünninghaus gebracht hatte, haben sich an den neuen Platz angewöhnt. Sie können jetzt umgesetzt werden. Deshalb sind wir, Josef und ich, am Freitagnachmittag, 22.03.2019, zu Thomas gefahren. Super Wetter zum Nachschau der Bienenvölker, die Sonne schien und die Temperatur war auf 17 Grad gestiegen. Thomas hat zuerst seine zwei Bienenvölker nachgeschaut. Bis vor einigen Tagen war die Königin aus der Brut, aber durch das schöne Wetter fing sie an, Eier zu legen. Es war alles in Ordnung. Das Bienenvolk von Uta wurde von Thomas aus der Styropor-Zarge in die Holzzarge umgesetzt. Während Thomas sich mit den Bienen beschäftigte, haben wir beide nur zugeschaut. Thomas ist sehr gut mit den Bienen umgegangen. Danach, als er fertig war, hat er die Handschuhe ausgezogen. Beim Gespräch vor dem Bienenstock sah er, dass die Fluglöcher seiner Völker zu klein sind und wollte sie vergrößern. Natürlich wurde er in seine Hand gestochen. Er ist noch nicht immun gegen Bienenstiche, deshalb habe ich die Fluglöcher erweitert, ohne einen Stich zu bekommen. Alles braucht seine Zeit, man muss sich bei den Bienen ruhig verhalten. Die Bienen flogen vor meinem Gesicht, aber keine hat mich gestochen, weil ich mich ruhig verhalten habe.
Als wir fertig waren, hat Uta uns Kaffee gebracht, wir haben auf der Terrasse gesessen und uns über die Bienen unterhalten. Uta hat sich mit Umpflanzen der Blumen beschäftigt. Danach fuhr ich mit Josef nach Hause.

Heute wurden Josef und ich von Tobias abgeholt, und wir sind zum Lehrbienenstand gefahren. Es war sehr stürmisch. Schnell haben wir die zwei Heizlüfter eingeschaltet. Josef hatte schon einige Rähmchen für das Ehepaar aus Rheda mitgebracht. Tobias erzählte uns über den Apisticus-Tag in Münster. Danach kam das Ehepaar aus Rheda und brachte Kuchen mit. Sie besitzen zwei Bienenvölker im Garten. Josef kochte das Wasser für den Tee, während sich die anderen miteinander über den Apisticus-Tag in Münster unterhielten. Wir bedienten uns aus der Teeschachtel, die Thomas Dünninghaus mitgebracht hatte. Als wir uns gemütlich miteinander unterhielten, aßen wir den Kuchen, den das Ehepaar aus Rheda mitgebracht hatte. Vahric hat den beiden die Beitrittserklärungen für den IV-Oelde ausgehändigt. Kurz danach kam Meik Novotny aus Beckum. Damit erhöhte sich die Anzahl der Anwesenden auf sechs. Meik hat ein Volk in Beckum und will Mitglied in unserem Verein werden. Er bekam die Beitrittserklärungs-Formulare, die Vahric mitgebracht hatte, füllte sie sofort aus und gab die unterschriebenen Formulare an Vahric zurück. Die Raumtemperatur erhöhte sich auf 18 Grad, und es wurde noch gemütlicher. Es wurde über den Imkerlehrgang, der am Donnerstag im Lehrbienenstand stattfindet, gesprochen. Das Ehepaar wird auch an diesem Lehrgang teilnehmen.
Nachdem das Ehepaar und Meik weggingen, sind wir drei noch dort geblieben. Da Tobias einen privaten Termin hatte, haben wir um 18:00 Uhr den Lehrbienenstand verlassen. Tobias hat uns nach Hause gefahren.

Am Mittwoch, 27.02.2019, haben wir ein sonniges Wetter gehabt. Thomas hat mich abgeholt und zu seinen Bienen gebracht. Wir wussten nicht, ob die Bienen genügend Futter haben. Bei der Nachschau haben wir festgestellt, dass beide Völker genügend Futter haben. Die am Rand stehenden Waben waren an einigen Stellen schimmelig. Bei beiden Völkern war auch der Unterbau sehr schimmelig, deshalb hat Thomas diese getauscht. Warum die Unterböden der Völker verschimmelt waren, wissen wir nicht, anscheinend war die Luftzirkulation schlecht.

Ein Volk war schwach, deshalb haben wir die leeren Waben von der unteren Zarge weggenommen und die Futterwaben von der oberen Zarge in die untere Zarge eingesetzt, die Bienen von der oberen Zarge in die untere eingeschlagen. Das Volk hat in einer Zarge genügend Platz. Das andere Volk war für zwei Zargen nicht so stark, aber stärker als das andere Volk, deshalb haben wir es in zwei Zargen gelassen. Als wir mit der Arbeit gerade fertig waren, kamen Josef und Tobias mit einem Bienenvolk zu Thomas. Uta, Ehefrau von Thomas, wollte auch imkern, deshalb wurde ein Volk in einer Zarge von Josef gebracht. Das Volk bleibt bis Ende März in der Zarge von Josef, und bei passendem Wetter wird das Volk in die Zarge von Thomas umgesetzt.

Am Sonntag, 03.03.2019, bin ich allein im Lehrbienenstand gewesen, Josef war in Dresden und Tobias in Münster beim Apisticus-Tag des Landesverbands Westfälischer und Lippischer Imkerverein e.V.