Einige Imker haben sich für den spätsommerlichen Arbeitseinsatz am Lehrbienenstand versammelt. Es waren nicht so viele anwesend wie im Frühjahr. Um 9:00 Uhr waren vier Imker und eine Imkerin am Lehrbienenstand. Nach der Begrüßung durch Godehard hat jeder für sich eine Ecke gesucht und angefangen, zu arbeiten. Es wurde nicht viel geredet. Godehard kam mit seinem Anhänger, da er die Maschinen mitbrachte. Der Lavendel wurde geschnitten und das Wildkraut von den Wegen entfernt. Die Sträucher rund um den Lehrbienenstand hat Godehard mit seiner Heckenschere geschnitten. Das Wetter war nicht so angenehm, es regnete leicht, und alle wurden nass, trotzdem wurde weiter gearbeitet. Kein Wetter für die Leute, die von Rheuma geplagt sind. In dieser Gruppe war ich, Vahric, die sechste Person, die aber nicht gearbeitet, sondern nur beobachtet und die Bilder gemacht hat. Als ich auf dem Kurenholtweg mein Auto geparkt habe, haben mich von der eingezäunten Wiese drei Gänse begrüßt und wollten gefüttert werden. Leider habe ich kein Gänsefutter bei mir gehabt. Deshalb waren nicht glücklich und haben mit mir geschimpft. Diese Arbeit, die wir Imker heute gemacht haben, müssten eigentlich die Stadtgärtner erledigen. Da die Gärtner im vorigen Jahr diese Arbeiten nicht erledigt haben, haben wir Imker sie erledigt. Trotz Regen wurde die ganze Arbeit durch fünf fleißige Imker/in in 1,5 Stunden erledigt. Das Wildkraut und die Heckenschnitte wurden auf die Wiese neben den Weg gelegt, um von dort von den Stadtgärtnern abgeholt zu werden. Um 10:30 Uhr haben wir im Lehrbienenstand gesessen und während Wasser oder Bier getrunken wurde, haben wir miteinander geplaudert. Etwa um 11:00 Uhr haben wir uns verabschiedet, um uns Morgen um 09:45 Uhr für die Monatsversammlung am Lehrbienenstand zu treffen.

Dankeschön ihr treuen Imker und Imkerin, das habt ihr gut gemacht.

Unser Mitglied Vahric hat uns auf einen interessanten Artikel auf Spiegel.de aufmerksam gemacht. Es geht um die aktuelle Problematik mit dem Wirkstoff Fibronil. Ganz Deutschland lebt in der Angst vergiftete Eier zu konsumieren. Was aber der Wirkstoff für die Bienen bedeutet ist noch bedeutender.

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Im Einzugsgebiet unserer Vereinsmitglieder scheinen die Bienen derzeit keinen Nektar mehr zu finden. Einige Mitglieder hatten im Rahmen der Futterkranzprobe mit Schrecken feststellen müssen, dass die Bienen kurz davor waren sich von ihrer eigenen Brut zu ernähren. Wenn es soweit ist besteht die große Gefahr das Volk derart in der Entwicklungskurve zu unterbrechen, dass eine Einwinterung nicht mehr möglich wird. Entweder ist das Volk dann zu sehr geschwächt oder ist bis dahin komplett verhungert. Besonders diejenigen, die in den letzten Tagen geschleudert haben und nun noch mit dem Füttern warten um erste Behandlungen gegen Varroa durchzuführen sei geraten die Futtermengen im Auge zu behalten.

Wer füttern muss sollte dies jedoch bedächtig tun. Den Wirtschaftsvölkern sollte nicht mehr als 3 kg Futter gegeben werden. Zu hohe Futtergabe vermindert die jetzt noch dringend benötigten Brutwaben.