Heute um 14:00 Uhr wurde ich von Josef Beck abgeholt, und wir fuhren zum Lehrbienenstand. Wir haben die Fenster geöffnet und den Tisch und die Stühle nach draußen gebracht. Kurz danach kam auch Tobias. Wir haben es uns gemütlich gemacht und miteinander über das Bienenleben gesprochen. Tobias will viel wissen. Er informiert sich in seinem iPhone und lernt auch bei Josef mehr darüber. Wir saßen kaum am Tisch, da kam auch unser Jungimker, Dr. Thomas Dünninghaus, zu uns. Während wir uns über die Bienen unterhielten, kamen einige Leute zu uns und wollten Honig kaufen. Wir verkauften einige Gläser Honig. Danach gingen Josef und Thomas zu den Bienen und Josef öffnete eine Zarge und zog eine Wabe heraus. Er suchte die junge Königin im Volk. Er hat sie gefunden und zeigte sie Thomas. Danach schauten sie in eine andere Wabe, ob die Königin Eier gelegt hatte. Josef fand die jungen Maden und zeigte sie Thomas. Um besser zu sehen, nahm Thomas die Wabe selber in die Hände und schaute in die Zellen hinein und sah die jungen Maden unten in den Zellen liegen. Es war so interessant, dass Thomas ohne Angst, gestochen zu werden, lange Zeit die Bienen aus der Nähe beobachtete. Danach legte er die Wabe selber in die Zarge ein. Es waren auch einige Leute im Lehrbienenstand, die Honig kaufen wollten. Thomas legte den Deckel auf, und wir gingen alle zu den Leuten. Das letzte Honigglas wurde verkauft. Kurz danach fuhr Thomas nach Hause. Wir haben die Fenster zugemacht, den Tisch und die Stühle hereingetragen und sind auch weggefahren. Josef fuhr mich wieder nach Hause.

Josef fuhr mit seinem Pkw zum Westring und holte mich pünktlich um 14:00 Uhr ab. Er fuhr über den kleinen Weg zum Lehrbienenstand. Als wir die drei Fenster öffneten, kam auch Tobias mit seiner Freundin. Sie waren gerade aus Brandenburg in sechsstündiger Fahrt zurückgekommen. Wir haben festgestellt, dass sie noch kein Mittagsessen zu sich genommen hatten. Josef holte seinen Korb mit Kuchen und Kaffee und legte alles auf den Tisch. Der Tisch mit dem Grill wurde nach draußen getragen, und es wurde gegrillt. Die Würstchen und die Kuchen wurden verspeist, und dabei haben wir uns unterhalten. Sie erzählten, dass es in Brandenburg, wo die Verwandten wohnen, wenige Akazienbäume gibt, aber sehr viele Lindenbäume. Die Aue war sehr belebt, die Sonne schien, bei der Brauerei Potts war die Eröffnung des Neubaus und im Vier-Jahreszeiten-Park war auch irgendeine Veranstaltung. Dadurch sind viele Familien mit Kindern zu uns gekommen und wollten einiges über die Bienen wissen. Ich habe wieder die Kinder vor das Flugloch gebracht und erklärt, dass man vor den Bienen keine Angst haben muss. Inzwischen kam auch Dr. Dünninghaus mit seinem Sohn zum Lehrbienenstand und beide haben sich auch die Bienen angeschaut. Danach saßen beide mit uns am Tisch, und wir haben uns kurz unterhalten. Nach dem sie weggegangen waren, kam auch Olga, Josef Ehefrau, zu uns. Die Unterhaltung war so intensiv, dass wir nicht gemerkt haben, wie schnell die Zeit vergangen war. Um 19:30 Uhr gingen wir alle weg. Ich bin mit Tobias zu seinem Bienenstand gefahren und habe mir dort seine Bienen angeschaut und anschließend einige Birnen gepflückt. Danach fuhr Tobias mich nach Hause.

Heute haben wir, Dr. Thomas Dünninghaus und ich, uns am Lehrbienenstand mit Josef Beck getroffen. Ich wurde heute, 15.08.2018 um 10:00 Uhr von Dr. Dünninghaus abgeholt. Wir beide fuhren zuerst zu ihm nach Hause, und er zeigte mir die Bienenbeuten, die er bearbeitet. Er hat unter dem Unterbau der Zarge vier Füße angeschraubt, so dass die Zarge 25 cm höher steht. Er möchte unter allen vier Hochböden jeweils 4 Füße anschrauben. Ob das gut ist, weiß ich nicht, ich würde sie lieber auf einen Beutenbock setzen. Anschließend sind wir zum Lehrbienenstand in die Auen gefahren. Josef wartete auf uns. Wir haben uns lange über die Bienen unterhalten. Danach hat Josef eine Beute geöffnet, eine Wabe herausgenommen und wir haben uns über das Arbeitsleben der Arbeiterinnen, Drohne und Königin unterhalten. Die Bienen waren sehr ruhig, aber die herumfliegenden Wespen waren sehr störend. Danach sind wir vor die Fluglöcher gegangen und haben die Bienen von dort beobachtet. Wir haben uns dann in den Lehrbienenstand gesetzt und weiter über das Bienenleben diskutiert. Thomas hat eine Imkerjacke angezogen, und sie passte ihm ganz genau. Er möchte imkern, deshalb sind wir mit den Vorbereitungen angefangen. Er hat vor, im April im nächsten Jahr zwei Völker von Josef zu kaufen und im Garten aufzustellen. Aber vorher müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Während unseres Gesprächs machte Josef den Vorschlag, dass er bereit ist, im Oktober zwei Völker im Garten bei Thomas aufzustellen. Die Völker sind schon behandelt und gefüttert, sodass Thomas mit den Behandlungen keine Arbeit mehr hat. Um die Bienen im Garten aufzustellen, müssen vorher die Zargen gepinselt und die Mittelwände in die Rahmen eingeschweißt werden. Danach wird er uns Bescheid geben, und werden wir die Bienen hinbringen. Nach langer Unterhaltung fuhr mich Thomas um 12:30 Uhr nach Hause.