Heute wurde ich, wie an den anderen Sonntagen, von Josef Beck abgeholt, und wir sind zum Lehrbienenstand gefahren. Das Wetter war nicht zu warm, und es war angenehm, draußen zu sitzen. Wir beide haben die Fenster geöffnet und draußen gesessen. Einige Leute, die für die Bienen Interesse zeigten, kamen zum Lehrbienenstand. Manche haben ein Glas Honig gekauft, manche haben sich die Bienen angeschaut, wie sie raus und rein in ihre Behausungen flogen, und manche wollten mehr über die Bienen wissen, deshalb stellten sie Fragen an uns. Josef und ich beantworteten die Fragen und haben ihnen die Bienen näher gezeigt. Sie gingen vor die Fluglöcher sowie zum Schaukasten, und wir erklärten ihnen, wie die Bienen im Volk leben. Wir sind auch mit den Leuten in den Lehrbienenstand gegangen und haben eine Zarge geöffnet. Josef erklärte ihnen, wie die Bienen im Volk leben. Er nahm eine Wabe und gab sie der interessierten Person. Das Ehepaar hat keine Angst gehabt, und während der Ehemann die Wabe hielt, schaute die Ehefrau zu. Da sie beide Interesse zeigten, haben sie auch viel über das Bienenvolk gehört und einiges erfahren. Anschließend haben sie sich bedankt und gingen in den Auen spazieren.

 

Seitdem Josef Beck die Betreuung des Lehrbienenstandes in den Auen übernommen hat, öffnen wir, Josef und ich, Vahric, jedes Jahr von Anfang Mai bis Ende September für das Publikum den Lehrbienenstand. Die Fahne des Vier-Jahreszeiten-Parks flattert am Mast, Josef und Vahric sitzen und warten vor dem Lehrbienenstand, um den interessierten Leuten etwas über die Bienen zu erzählen. Es kommen viele Familien mit ihren Kindern und stellen Fragen über die Bienen. Josef zeigt den Leuten die Zargen, in dem die Bienen leben, und öffnet die Zarge und zeigt ihnen, wie sich die Bienen auf der Wabe bewegen und arbeiten. Vahric zeigt den Wildbienenstand und erklärt, wie sie ihre Eier in die vom Imker angefertigten Wildbienenwohnungen einlegen. Danach geht es zum Schaukasten und hier wird erklärt und gezeigt, wie die Königin ihre Eier in die von den Arbeiterinnen sauber geputzten Zellen legt. Und zum Schluss gehen alle vor die Fluglöcher, wo die Bienen ein- und ausfliegen. Zuerst geht Vahric vor ein Flugloch und zeigt allen, dass die Bienen nicht stechen. Anschließend holt er ein Kind oder eine erwachsene Person mit vor das Flugloch. Die Kinder, die vorher Angst vor Bienen hatten, verlieren ihre Angst vor dem Flugloch. Auch die Eltern, die dort sind, haben keine Angst mehr, gestochen zu werden. Vahric versucht zu zeigen, dass die Bienen nicht grundlos stechen und man keine Angst haben muss. Das Foto zeigt ein Kind, das ohne Angst vor dem Flugloch steht.

Die diesjährige dritte Jahreshauptverssammlung fand am zweiten Sonntag des Monats Juli und zwar am 09.07.2017 am Lehrbienenstand statt. Das Thema war die Varroabehandlung.

Godehard und ich waren schon um 09:15 Uhr am Lehrbienenstand und haben alles vorbereitet. Josef ist mit seiner Frau am 06.07. für zehn Tage in die Türkei gefahren. Klaus Hüffer brachte einige kleine Pflanzen (Bienenbäume) mıt, die er selber gezüchtet hat. Die Imker, die Interesse haben, sollen sie mitnehmen. Natürlich wurden alle Pflanzen, die auf dem Tisch standen, von den Anwesenden mitgenommen.

Es waren 12 Personen anwesend. Da die Schriftführerin verhindert war, konnten die Anwesenden sich nicht in die Liste eintragen.

Der erste Vorsitzende, Godehard Tegelkamp, eröffnete die Versammlung um 09:50 Uhr. Es wurde über die Varroabehandlung diskutiert. Jeder Imker hat die Methode, die er anwendet, erklärt und jeder Imker/in muss selber entscheiden, wie er oder sie die Varroamilben bekämpft. Es wurde auch über die Jungimker diskutiert, die mit der Imkerei anfangen wollen. Vahric ist der Meinung, jeder Jungimker/in soll bevor er/sie ein Bienenvolk besitzt, einen Sommer lang bei einem Bienenvater praktizieren und danach ein eigenes Bienenvolk erhalten. Es sollen Lehrgänge in dem Lehrbienenstand durchgeführt werden. Diese angenehme Monatsversammlung endete um 11:30 Uhr. Am Nachmittag um 14:00 Uhr bin ich wieder zum Lehrbienenstand gefahren und habe bis um 16:00 Uhr den Lehrbienenstand fürs Publikum geöffnet. Es waren sehr wenig Leute, die in den Auen spazieren gingen. Ein Ehepaar mit zwei Kindern zeigte Interesse und hat einiges über das Bienenleben erfahren. Ich habe die Kinder vor die Fluglöcher gebracht und ihnen gezeigt, dass die Bienen nicht stechen. Der Schaukasten wurde mit Bewunderung beobachtet. Zum Schluss haben sie sich über die ausführliche Erklärung über die Bienen bedankt und verließen mit Honig aus Oelde den Lehrbienenstand. Während dieser Zeit flatterte die Fahne vom Vier-Jahreszeiten-Park am Mast vor dem Lehrbienenstand.