Unter diesem Thema stand das monatliche Treffen des Imkervereins Oelde.
Die Imker informierten sich über eine neue Bedrohung für ihre Bienen. Die sogenannte Asiatische Hornisse ist seit Jahren, von Südfrankreich aus, auf dem Vormarsch in Richtung Norden und mittlerweile auch im Kreis Warendorf angekommen.
Die Nahrung der Hornisse besteht zu 65-80% aus Honigbienen, weshalb insbesondere die Honigbiene gefährdet ist. Im Frühjahr beginnen die begatteten Jungköniginnen sogenannte Primärnester in Hecken, Büschen oder auch Schuppen zu bauen. Diese Nester werden etwa Handballgroß und dann im Sommer aufgegeben. Dann bauen die Hornissen ein zweites Nest, dass sie in Bäumen in großen Höhen anlegen. Diese Nester können Durchmesser bis zu einem Meter erreichen. Die asiatische Hornisse hat einen dunklen Körper und die Beine sind gelb, weshalb sie auch als Gelbfußhornisse bezeichnet wird. Damit ist sie deutlich von der europäischen Hornisse (Vespa Crabro) zu unterscheiden, welche unter Naturschutz steht!

Asiatische Hornisse - Vespa Velutina (Foto: Francis Ithurburu (CC BY-SA 3.0))
Sollte die Asiatsiche Hornisse entdeckt werden, sollte Sie unter der folgenden Adresse gemeldet werden:
Landesamt für Natur, Umwelt, Klima in NRW
https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/webformular